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Schloss Schönbrunn – Porzellanzimmer

Ein intimes Interieur des Schlosses Schönbrunn, das als ehemaliges privates Arbeitszimmer von Kaiserin Maria Theresia diente. Die Raumgestaltung folgt dem zeitgenössischen chinoisen Geschmack und ist durch blau-weiße, an Porzellan erinnernde, gefasste Holzrahmenfelder geprägt. Trotz der Bezeichnung „Porzellanzimmer“ besteht die Ausstattung nicht aus echtem Porzellan, sondern aus geschnitztem und handbemaltem Holz, das eine hochwertige Porzellan­imitation darstellt und dem Raum seinen eleganten, einzigartigen Charakter verleiht.

Restauratorische Maßnahmen:
Mehrstufige Reinigung, Konservierung und strukturelle Konsolidierung der Wandverkleidungen und Rahmungen. Entfernung früherer, nicht originaler Kittungen und unauthe­n­tischer Überfassungen sowie umfangreiche formale Ergänzungen und Rekonstruktionen an den gefassten Holzelementen. Abschließend erfolgte eine fein abgestimmte Retusche zur Wiederherstellung der visuellen Einheit der Porzellan­imitation.

Titusz Bogdandy · Restaurator und bildender Künstler · Österreich / Ungarn
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